2020 Ursprung – Schneider


Aller Anfang ist rot, der 2020er Ursprung von Markus Schneider.

Einstieg und Ursprung: Markus Schneider.

Die Weine von Markus Schneider habe ich ja nun schon seit einigen Jahren im WeinSpion verkostet und beschrieben. Heute dann mal im Rahmen unseres Domingo Alemán-Español (Deutsch-Spanischer Sonntag).

Auch wenn mein persönlicher Einstieg seinerzeit beim 2008er Blackprint lag, so hätte mein erster Schneider auch durchaus der Urprung sein können, welcher ja preislich noch unterhalb des Blackprints angesiedelt ist.

So oder so ist er nun mal die Ouvertüre in die roten Schneider-Cuvées aus der Pfalz, eine Weingattung, um die es Ende des letzten Jahrhunderts nicht sonderlich gut (im Sinne von Reputation und Nachfrage) gestellt war.

Markus hat es aber in den letzten Jahren erfolgreich gezeigt, dass man auch in Deutschland bzw. der Pfalz Rotweine produzieren kann, die sich international wirklich nicht verstecken müssen.

Darüber hinaus darf oder muss man auch keine Scheu haben, 10 oder mehr Euro für seine Weine zu verlangen, sogar bei seinem “Basismodellen”.

Verkostungsnotiz

Das markante Etikett des Ursprung in Schwarz-Weiß ist Kult, hier bin ich bekennender Fanboy.

Im Glas ein klares Rubinrot mit rot-violetten Reflexen.

Die Nase fruchtbetont mit reifer Kirsche, Johannisbeere und Pflaume. Dazu eine hintergründige Kräuter- und Gewürznote.

Am Gaumen dann die Aromen wie zuvor beschrieben sowie eine dezente Säure, leichte Tannine und ein mineralischer Schmelz.

Im durchaus langen Abgang Kirsche und Kakao.

Conclusion & Pairing

Der 2020er Ursprung von Markus Schneider ist wahrlich kein einfacher Basiswein, er öffnet quasi die Tür zu den Roten von Schneider.

Er passt sowohl zur After-Work-Party als auch zu BBQ, Pasta, Tapas oder Omas Sonntagsbraten.

PS.: Verkostet bei Mike, aber aus meinem Bestand. 😉

WeinSpion – Votum

8,9 von 10 Loupes

WeinSpion – Shortcut

2020er Cuvée |  Markus Schneider |  Q.b.A. | Pfalz | trocken
0,75 l | 13,5 % vol | ~ 16,00 € | Bezug: Fachhandel, online


Akte – Markus Schneider


Domingo Alemán-Español (Deutsch-Spanischer Sonntag)

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