Akte Uli

Uli Kutting, Jahrgang 1967, Dipl.Ing. d. Innenarchitektur. Manager OpEx & CI.

Wein war schon immer (m)ein Thema…

Die Weingrundlagen wurden schon in meiner Kindheit gelegt. Denn nicht nur meine Großeltern waren begeisterte Weintrinker, sondern auch meine Eltern fuhren mit mir so manchen Sonntag entlang des Rheins und der Mosel sowie an die Ahr oder die Nahe. Hier wurde dann eingekehrt und oftmals auch das ganze Wochenende verbracht.

Selbst in der Jugend – für viele eher eine Bier- und Cocktailzeit -wurde die Liebe zum Wein genährt. Über mehrere Jahre hinweg fuhren wir jedes Jahr zu Pfingsten in die französische Partnerstadt meiner Heimatstadt Bad Ems, Cosne-Cour sur Loire, nur einen Steinwurf entfernt von Sancerre.

Da traf es sich nur zu gut, dass ebenfalls alljährlich zu Pfingsten in Sancerre Weinfest war. Die Anekdoten aus dieser Zeit könnten Bücher füllen. Und die “Mitbringsel” so manchen Weinkeller…

Reisen bildet…

Später dann führte mich mein Studium kreuz und quer durch Deutschland sowie teilweise mehrmals pro Jahr nach Südfrankreich, Spanien und Italien zu Exkursionen im Bereich Architektur, Zeichnen, Kunst- und Kulturgeschichte. Und immer auch zu neuen Weinen.

Aus dieser Zeit stammt auch meine heutige Vorliebe für die Roten aus dem Chianti, dem Piemont, Rioja und Bordeaux sowie die Weißen aus Rueda, dem Loiretal, dem Elsass und dem Burgund.

An deutschen Weinen bevorzuge ich übrigens Riesling, Sauvignon Blanc und Grauen Burgunder. Außerdem freunde ich mich gerade mit deutschen Rotweinen im Stil von Markus Schneider an.

Dem Deutschen Wein war ich somit über all die Jahre treu geblieben. Die Tatsache, dass wir hier in mitten einer abwechslungsreichen Weingegend wohnen, ist dafür mindestens genauso bedeutsam wie der Umstand, dass ich während meines Studium quasi mitten in den Weinbergen der Rheinhessen-Gemeinde Appenheim wohnte sowie auch danach noch einige Jahre in der Rotweinstadt Ingelheim. Übrigens immer mit dem Blick aufs Rheingau.

Durch meine langjährige Tätigkeit im Bereich Design und Werbung kam ich mit etlichen Winzern, Weingütern und Kellereien in Kontakt und konnte so – zumindest teilweise – mein Hobby mit meinem Beruf verbinden. Als Beispiel nenne ich mal Schloss Vollrads, der Kontakt kam übrigens übers DWI.

Außerdem wurde so manche Korrektur in “Naturalien” abgegolten und nicht wenige Termine vor Ort entwickelten sich zur Degustation…

Cheers. Uli