Cremant d’Alsace – Rittersberg – Extra Brut – Jean-Paul Schmitt


Ein alter Bekannter, jetzt mit Perlage: der Cremant d’Alsace “Rittersberg” Extra Brut von Jean-Paul Schmitt aus Scherwiller im Elsass.

Grüße aus dem Norden.

Vor einiger Zeit hat mir mein Hamburger Co-Spion eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen, eben jenen Cremant d’Alsace. Bevor ich allerdings zum Verkosten kam, hatte ich das Vergnügen den (bzw. einen) Grundwein dieses Vergnügens verkosten zu dürfen, den 2008er Pinot Auxerrois “Rittersberg” von Schmitt.

Umso gespannter war ich natürlich, ob der Cremant den Geschmack oder besser gesagt die Aromen der Grundweine weiter transportiert.

Und da ja Weihnachten schon immer ein guter Anlass für Jubelbrause jeglicher Art war, hat es diesmal eben den Cremant erwischt. So als Appetithäppchen…

Verkostungsnotiz

Das Design der Flasche ist schön an das CD von Schmitt angepasst, da erkennt man die Verwandtschaft sofort.

Im Glas selbst hat er ein sattes Gelb mit einem leichten Touch ins Rosé.

Beim Geschmack hingegen konnte ich mir keine direkte Brücke zum Pinot Auxerrois bauen, was aber nicht negativ gemeint ist.

Der Cremant hat nämlich seinen ganz eigenen Charakter: sehr trocken, spritzig leicht und trotzdem intensiv fruchtbetont. Damit meine ich sowohl das Bouquet als auch den Geschmack.

Hinter der feinen Perlage und dem cremigen Schmelz verbergen sich reife Äpfel und ein paar Pfirsiche. Keine Frage: das macht Spaß!

Conclusion

Der Cremant d’Alsace “Rittersberg” Extra Brut von Jean-Paul Schmitt ist eine schöne und ebenbürtige Festtags-Alternative zum Champagner und den meisten Sekten (ähem, Getränken natürlich!) sowohl von der Textur als auch vom Trinkerlebnis überlegen.

Wer also schon immer mal einen besonderen Moment mit einem “besseren Glas Schaumwein” begießen wollte, hier ist die Gelegenheit 😉 …

WeinSpion – Votum

9,0 von 10 Loupes

WeinSpion – Shortcut

Cremant d’Alsace | Jean-Paul Schmitt | Elsass | trocken | 0,75 l | 12,5 % vol | ~ 25 € | Bezug: z.B. Erzeuger, online, Fachhandel

Akte – Domaine Jean-Paul Schmitt