25. Weinsalon Hamburg


Am letzten Wochenende besuchte der WeinSpion den 25. Hamburger Wein Salon im historischen Börsensaal der Hamburger Handelskammer.

Stilvoll!

Um es vorab zu sagen: es hat sich gelohnt. Natürlich hat nicht zuletzt das inoffizielle Rahmenprogramm (z.B. Restaurant Goldfisch und Weinlounge) sehr zum Gelingen des Wochenendes beigetragen, aber auch der Weinsalon selbst war für mich als Besucher die (An-) Reise wert. 60 Aussteller aus aller Welt präsentierten ihr aktuelles (oder auch gereiftes) Portfolio dem Wein-interessierten Hamburger Publikum. Da es speziell am (i.d.R. besucherstärkeren) Sonntag in Hamburg nochmals ordentlich geschneit hatte, hatten offensichtlich einige Stammbesucher aus dem Hamburger Umland die Anfahrt gescheut. Nichtsdestotrotz bewertet der Initiator Mario Scheuermann den 25. Hamburger Weinsalon – zurecht – als gelungen.

Wer den Börsensaal betrat wurde direkt zu Beginn von der Breitseite der Rheinhessischen Winzer z.B. aus (und um) Gau-Odernheim empfangen. Weinmann, Würtz und Co. waren somit das “Aperitif” des Salons. Ansonsten waren, neben vielen deutschen Anbaugebieten, vor Allem Griechenland und der diesjährige Fußball-WM-Gastgeber Südafrika präsent. Hierbei hatte ich das Glück bereits am Freitagabend die griechischen Weine – von Alexandra Manousakis, Ioannis Daliakopoulos und Markus Stolz “persönlich betreut” – verkosten zu dürfen und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich aus Zeitmangel Südafrika nicht “besucht” habe.

Immerhin konnte ich mich zumindest zeitweise aus der Rheinhessischen Riege lösen und habe unter anderem folgende Winzer und Weine (für mich) entdeckt:

  • Weingut Ziereisen
  • Weingut Huber
  • Weingut Dr. Siemens
  • Vinoteca Sutoris
  • Graf von Schönborn
  • Weingut Stern
  • Weingut Uebel
  • Manousakis Winery

Da in der nächsten Zeit mit Sicherheit das ein oder andere Weinpaket bei mir hier eintreffen wird, werde ich mich dann auch einzelne Weine des Salons in gewohntem Umfang hier verkosten. Außerdem muss ich noch unbedingt unser Menü im Goldfisch vom Samstagabend hier beschreiben – obwohl es ja eigentlich unbeschreiblich war…

Abschließend darf ich auch nicht vergessen zu erwähnen, dass ich mal wieder einige Weinblogger und Weintwitterer persönlich kennenlernen durfte und somit der ein oder andere Avatar endlich ein passendes Gesicht bekam. Danke auch an “Agent Stephan” für sein “Stehvermögen” 😉

WeinSpion – Radar